Die Dänen sind schuld II

28. February 2008

Daß im palästinensischen Kinderkanal den Kindern frühzeitig eingetrichtert wird, daß man Juden töten soll/darf/muß und sich niemand in Europa daran stört ist keine Neugikeit.
Daß nun das gleiche auch für Dänen und damit für alle Nordeuropäer gilt schon.

Friedliche Raketenangriffe

26. February 2008

Und obwohl die Beteiligung an der „Menschenkette“ weit geringer ausfiel als geplant, „ist es der Hamas gelungen, eine erfolgreiche PR-Aktion zu lancieren, indem sie mit den Bildern von Schildern tragenden Frauen und Kindern das friedliche Antlitz Gazas präsentierte“, konstatierte Wergin. „Dass das ein Muster ohne Wert ist, zeigen die gleichzeitig mit dem friedlichen Protest gestarteten Kassam-Angriffe auf die israelische Kleinstadt Sderot, bei der ein israelischer Junge schwer verletzt wurde.“ Doch diese neuerliche Attacke war in den deutschen und europäischen Medien einmal mehr bestenfalls eine Randnotiz, was zum wiederholten Male verdeutlichte, welch verlässliche De-facto-Bündnispartner die Hamas hat. Wie zum Beweis schloss denn auch die taz-Korrespondentin Susanne Knaul ihren Beitrag über die „Menschenkette“ mit den Worten: „Die Hamas hat sich wiederholt zu einem Waffenstillstand bereit erklärt. Israel lehnt das ab.“ Quod erat demonstrandum.

Die Dänen sind schuld

25. February 2008

Die Dänen sind (mit)schuld daran, daß die Gazaner auf Sderot schießen müssen:

“[…]The organization’s spokesman, Muhammad Abed al-Aal, told Ynet that the firing operation, dubbed “the lines of fire”, was […] also “in response to the cartoons published in Denmark degrading the memory of Prophet Muhammad. […]
“The Palestinian resistance has committed to respond to the cartoons, and this is our initial response,” he added. […]
Addressing Sderot Mayor Eli Moyal’s willingness to reach a ceasefire with Hamas, Abed al-Aal said that the only way for the residents of southern Israel to feel safe is to leave their houses and the entire area. […]”

57 men arrested for flirting with women

24. February 2008

Saudi Arabia began interrogating 57 men Saturday who were arrested for flirting with women in front of a shopping mall in the holy city of Mecca, a local newspaper reported.
The country’s religious police arrested the men Thursday night for behavior that also allegedly included dancing to pop music blaring from their cars […].
The newspaper report said the men who were arrested Thursday could be released if they could prove they did not flirt with any women. Otherwise, they will be transferred to court and stand trial, the paper added.”

Der Verdächtigte muß beweisen, daß er das ihm vorgeworfene nicht getan hat!

Vielleicht können die Männer diesen Beweis erbringen, indem sie sich gegenseitig Alibis verschaffen und aussagen, untereinander geflirtet zu haben …

Was kannst Du in 15 Sekunden machen?

22. February 2008

“[…] It is hard to imagine how any sovereign state could tolerate the situation that Israel finds herself in today. Approximately 190,000 Israelis — the population of Brighton — living in southern Israel have been under attack for seven years. The 23,000 residents in the Israeli town of Sderot have been going through hell on earth: 30 per cent of them now suffer post-traumatic stress disorder, 90 per cent have experienced a Qassam rocket falling on their street; and over the past 18 months more than 1,600 cases of trauma have been recorded. An alarm system gives residents 15 seconds to seek shelter. Sometimes there are 20 attacks a day. […]”

[Uschlu]

22. February 2008

Oslo hat jetzt mehr als 560.000 Einwohner und ist nach wie vor die teuerste Stadt der Welt.

“Anerkennungsdynamik”

20. February 2008

Norman Paech ist außenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE.
Hier Ausschnitte aus seiner Pressemitteilung zur Anerkennung des Kosovo durch die Bundesregierung:
“Die einseitige Unabhängigkeitserklärung des Kosovo von Serbien wird fatale Folgen haben.”

(Mir fallen jetzt spontan eigentlich nur einseitige Unabhängigkeitserklärungen ein, die jeweils fatale Folgen in Form von Kriegen hatten und aus denen dann Staaten wie zB die USA hervorgingen. )

“Das Völkerrecht verbietet nicht ohne Grund die einseitige Sezession von Minderheiten und verlangt bei einer Teilung die einvernehmliche Einigung beider Parteien. Diese ist zwischen Serbien und der kosovarischen Provinzregierung nicht zustande gekommen.
Trotzdem haben bereits wenige Tage nach der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo zahlreiche Staaten den Kosovo anerkannt, unter ihnen nun auch die Bundesregierung. Damit verstößt sie gegen internationales Recht […].”

(Verbietet das Völkerrecht nun, die einseite Unabhängigkeitserklärung oder die Anerkennung des jeweiligen neuen Staates? Oder hat auch die Bundesregierung eine einseitige Unabhängikeitserklärung vollzogen?)

Seit wann hängt DIE LINKE, als Möchtegernverwirklicherin der sozialistischen Weltrevolution, an Nationalstaaten?

“Ein mordar er ein kjeltring, og det er det”

18. February 2008

Jan T. Gross behandelt in seinem neusten Buch Fear: Anti-Semitism in Poland After Auschwitz das Schicksal der ca. 200000 (von zuvor mehr als 3000000) polnischen Juden, die die Shoa überlebten, im Nachkriegspolen. Diese wurden – den Nazis entgangen – nun Opfer von Pogromen der Polen. Wie zum Beispiel beim Pogrom von Kielce am 4. Juli 1946 bei dem 41 Juden ermordet wurden. Der Auslöser war das Verschwinden eines Jungen, der als er wieder auftauchte erzählt hatte, daß ihn die Juden im Keller des Hauses des jüdischen Komitees gefangen gehalten hatten (dieses Haus hatte ürbigens gar keinen Keller).
Ihm – Gross – bzw seinem Verleger droht nun ein Strafverfahren wegen Beleidigung der polnischen Nation. Mit den Anfeindungen in Polen hat Gross bereits 2001 bekanntschaft gemacht, als er in Neighbours – The Destruction of the Jewish Community in Jedwabne aufdeckte, daß das Pogrom von Jedwabne am 10. Juli 1941 bei dem 1600 Juden ermordet wurden, nicht wie bis in die 90er angenommen durch die Nazis, sondern durch die polnischen Bewohner von Jedwabne verübt worden war.
Bis in die 80er Jahre versuchte man in Polen zu verschleiern, daß die mehr als 3000000 polnischen Juden, die von den Nazis ermordeten worden waren, Juden waren.

Zu dem Vorwurf, Gross reiße die Ereignisse aus dem Zusammenhang, der diesem in Polen entgegengehalten wird, meint Marek Edelman:
“Was ist der Zusammenhang, aus dem Gross die Ereignisse reißt? Ich sehe keinen Kontext für einen Mord. Ein Mörder ist ein Schurke und so ist es.”

Peymann und die Mullahs

17. February 2008

Peymann ist Intendant des Berliner Ensembles.

“[…] und dass die Kunst ihrer Sprache, die die Sprache aller guten Menschen ist […]”

Ich weiß von einem Maler aus Braunau …

“[…] Mir ist das Regime dort [Iran] egal und schnurz, mir gefällt das Regime hier [sic! Dland] auch nicht […]”

“[…] eine kleine Mehrheit […]”

“[…] vielleicht ist eine kleine Mehrheit für dies Regime, und vielleicht sind genauso viele dagegen […]”

“[…] Und die Kunst ist nie staatsfreundlich, sie ist immer staatsfeindlich, sie ist immer eine Gefährdung der Macht. […] Ich würde es wahrscheinlich so sehen, weil, weil Kunst ist immer Opposition, Kunst bestärkt immer die Subversion.” […]

Riefenstahl? Harlan? Gründgens? Unzählige Sowjetkünstler?

“[..] Radio Eins: Müssen sie denn Zugeständnisse machen, was die Aufführung angeht, beispielsweise? Also, Schauspielerinnen mit Kopftuch, ist das Pflicht?
Peymann: Das ist Pflicht, ja.
Radio Eins: Das ist Pflicht, und darauf lassen sie sich auch ein?
Peymann: Darauf lasse ich mich sofort ein, weil, das ist doch klar, warum soll ich das nicht tun?
Radio Eins: Na, ich dachte, weil die Kunst frei wäre, und sie letztendlich auch für die Freiheit der Kunst eintreten. [zweiter Sprecher: …und subversiv…]

(Anmerkung: Und die Kunst gerade noch nie staatsfreundlich, immer staatsfeindlich und immer eine Gefährdung der Macht sowie Oppositon und Subversion war.)

Peymann: Die Kunst ist frei, aber die Courage mit’m Kopftuch, das ist doch ganz toll, das finde ich, finde ich sehr schön. Das, das ist eine anderes Land, ich gehe da doch nicht hin, um das System zu ändern. [unzusammenhängend, erregt:] Das, das, das, das ist einfach ‘ne, das ist so, so ein Frontdenken […]”

via bluetenlese

Das Regime dort in Aktion. Der Grund dafür: Die beiden Jugendlichen waren schwul!

irangay_teens_hanged.jpg

Gibt man bei der Bildersuche von google die Suchwörter “iran”, “gay” und “hang” ein, so erhält man 92 000 treffer.

Wer es sich antun möchte, bitte: “iran”, “gay” und “hang”

Journalisten und Israel II

16. February 2008

“[…] ein ranghoher Anführer der radikalen Organisation Islamischer Dschihad […]”

Euphemismus!

“[..] Dessen dreigeschossiges Wohnhaus im Flüchtlingslager al Bureidsch wurde zerstört. […]”

Ein Flüchtingslager mit mehrgeschossigen Wohnhaeusern! Waere es nicht etwas lebensnaeher zu schreiben:

“Dessen dreigeschossiges Wohnhause in der Stadt al Bureidsch wurde zerstoert” ?

Und sollte man ansonsten vielleicht der Frage nachgehen, warum eine “Fluechtling”, denn solche leben gemeinhin in gemeinen Fluechtlingslagern, Eigentuemer einer dreigeschossigen Immobilie ist bzw in diesem Fall war?

http://www.tagesschau.de/ausland/gaza182.html

Mit großer Wahrscheinlichkeit hat das Mitglied einer radikalen Organisation die Zerstoerung seines Wohnhauses selbst verschuldet:

“[…] Einige Anwohner führten die Explosion auf den Beschuss durch eine Rakete der israelischen Luftwaffe zurück. Anderen Berichten zufolge könnte die Detonation auch durch eine Bombe in dem Gebäude ausgelöst worden sein. Augenzeugen berichteten von herumliegenden Geschossfragmenten. Sie könnten von Raketen stammen, die im Gaza-Streifen hergestellt wurden. Dies wäre ein mögliches Anzeichen dafür, dass Fajeds Haus als Waffenlager diente. […]”

“[…] das israelische Militär [widersprach] dieser Darstellung. Die Armee habe keinen Angriff auf den Gaza-Streifen unternommen. […]”